Fashion 2019 – mein persönlicher Jahresrückblick

Fashion 2019 – ein vielseitiges Jahr

Fashion 2019 war vielseitig: mal bunt, mal monochrom, manchmal toll, manchmal untragbar. Definitiv war aber für jeden etwas dabei. Mein persönlicher Rückblick auf ein besonderes Jahr.

Das Jahr 2019 begann mit dem Hype um Hiking Boots, also Schuhen, die nach Wandern aussehen. Robust, mit Ösen, Fell und Schnürungen, einige sagten auch „klobige Treter“ dazu. Nun ja, ich war etwas zwiegespalten. Einereits mollig warm und für einen Urlaub in den Bergen super, andererseits tatsächlich klobig und nicht wirklich chic. Ich habe meine dennoch behalten und ziehe sie tatsächlich manchmal zum spazierengehen an, bin aber weit davon entfernt solche Schuhe zu luftigen Kleidchen zu kombinieren und das als den neuen Chic zu bezeichnen.

Trendbarometer: 2019 hip, mehr aber eher nicht!


Danach kamen schon bald die ersten Frühlingsoutfits, dem Klimawandel sei Dank (Ironie: aus!). Ich sehnte mich nach hellen und luftigeren Klamotten, wie auch der Rest der Bloggerschar und so wurden munter roséfarbene Blazer zu T-Shirt und destroyed Jeans getragen, obwohl es eigentllich noch zu kalt dafür war. Dem Trend zu hellen Pastelltönen und monochromen Outfits bin ich treu geblieben, allerdings dann auch gerne mit wärmender Strickjacke, Trenchcoat und Baskenmütze. Der Trenchcoat hat sich mal wieder als Allrounder bewiesen und war 2019 allgegenwärtig.

Frühlingsoutfit - claudinesroom

Trendbarometer: Trenchcoats werden nie aus der Mode kommen, also ruhig in ein hochwertiges Modell investieren!


Die Sommertrends 2019 waren vielseitig: Leinen feierte ein grandioses Comeback, ebenso wie (unechtes) Kroko für Accessoires und Kurzarm-Blusen. Alles Dinge, die vor einiger Zeit noch als total out und spießig galten waren plötzlich wieder da und wurden von der fashion Crowd begeistert aufgenommen, Instagram sei Dank!

Trendbarometer: Leinen ist passé, vermutlich wird eher ein Techostoff zusammen mit opulenten Stoffen das beherrschende Thema 2020 und die Kroko Accessoires lassen wir die nächsten 10 Jahre im Schrank. Aber dann kommen sie wieder, garantiert!


Exkurs: Ohne Insta geht sowieso eigentlich nichts mehr im Fashion Bereich und Blogger, die komplette Artikel schreiben sind ziemlich rar geworden. Jeder Hype wird auf Insta geboren und getestet, um dann erst in den Magazinen und auf der Strasse zu landen. Wer hätte das gedacht? Influencer sind die neuen Vorbilder, was ich persönlich etwas kritisch sehe. Die Massen an Konsumenten werden beeinflusst von zumeist jungen Frauen, die von Investoren und PR Firmen ausgestattet werden mit ständig neuen Sachen. Was folgt ist ein Kreislauf aus Konsum und immer neuen Trends, die oft billig hergestellt werden mit katastrophalen Folgen für Umwelt und Menschen in Entwicklungsländern. 2019 war das Jahr von Fridays for Future und ich hoffe, dass es nicht nur um Klimawandel geht, sondern auch um ein bisschen mehr Nachhaltigkeit. Auch meine eigenen Artikel betrachte ich kritisch und werde als Folge im kommenden Jahr mehr über selbst gemachtes, wie meinen grandiosen Monster Schal, schreiben und versuchen mit hochwertigen Basics Inspirationen für neue Outfits zu bieten, ohne dass man Neues kaufen muss.

Do it yourself, kurz DIY war auch 2019 schon präsent auf meinem Blog, wie zum Beispiel eine selbst gemachte Beuteltasche, die sich hervorragend mit Chanel Accessoires verträgt, ein luftiger gestrickter Pullover, (den ich fast im Urlaub in Frankreich verloren hätte!) oder der bereits erwähnte Monster Schal. Alles selbst gemacht, ohne dass es zu sehr nach alternativem Ökochic aussieht. Und nein, ich habe nichts gegen das klassische Klischee Erscheinungsbild von Siebzigerjahre Ökos. Es ist nur nicht meins!


Ein großer Trend dieses Jahr im Bereich Frisuren war der Petit Bob, ein sehr kurzer Bob, den man mit glatten Haaren genauso wie mit Locken tragen kann. Ich mag den Bob, weil ich sehr feine und durch das Färben auch ziemlich kaputte Haare habe, was man mit dieser Frisur ganz gut kaschieren kann. Der Petit Bob 2.0 ist dann die Variante mit Stufen, für die ich mich entschieden hatte dieses Jahr, wie auch unzählige andere Blogger, irgendwie auch ein bisschen Herdentrieb… Momentan versuche ich weniger oft zu färben und trage die kurzen Haare meist hochgesteckt, wie auch schon bei meiner Hochzeit dieses Jahr (ja, 2019 war für mich persönlich sehr prägend, von Arbeit über Tod meines Vaters und die sehr ersehnte, aber nicht für möglich gehaltene Hochzeit mit meinem Lieblingsmenschen).

Trendbarometer: ich tippe auf Bob und lange Mähnen in 2020, aber bei Haaren sind Trends eh Quatsch. Die Haarstruktur bestimmt die Frisur, seien wir ehrlich!


Apropos Hochzeit: was man als Hochzeitsgast trägt war auch Thema vieler Magazine und auch ich habe dazu einen Artikel geschrieben. Mein kleid als Hochzeitsgast war ein sehr feminines roséfarbenes Kleid, was ich zunächst als Hochzeitskleid für mich gedacht hatte um ehrlich zu sein. Ich war ja schon ein Mal verheiratet und da wäre weiß unpassend gewesen. Unerwartet wurde es ein anderes Kleid zur Hochzeit aber auch sonst waren Kleider sehr präsent hier: ein weißes Off-Shoulder Kleid für den Sommer oder ein kurzes oranges Hemdkleid (2nd Hand von Gucci!) waren nicht nur meine Favoriten 2019!

Trendbarometer: Kleider gibt es immer und nach Midi und Maxi wird es dann wahrscheinlich wieder Mini in 2020. Kein Problem: ich habe eine Schere….


Im Herbst und Winter waren und sind Rollkragen, Teddymäntel und dicke Schals die meistgesehenen Teile, hier wie in Magazinen und bei Instagram. Ich liebe Rollkragen, je größer desto besser. Teddymäntel haben sich so in unsere Herzen geschlichen, dass sie nicht in den letzten beiden Jahren sondern auch in Zukunft präsent sein werden. Ich habe endlich „meinen“ gefunden, leider nicht von Max Mara, weil unerschwinglich, aber genau richtig in der Farbe und Länge, warm, gemütlich, aber nicht zu oversized, kurz gesagt: ein Träumchen! Der Artikel dazu wird der erste in 2020 sein, aber ein Foto habe ich hier schon mal für euch.

Trendbarometer: der Teddy ist gekommen, um zu bleiben. Und bei Rollkragenpullovern geht es eh nicht um Trend, sondern um Passform, Material und Herstellung.

Fashion 2020?

Wie das Jahr 2020 werden wird? Keine Ahnung, aber bestimmt spannend. Ich versuche weiterhin Inspirationen und tragbare Alternativen zu zeigen für Business und Freizeit, werde Beautyprodukte testen und weiterhin mit meinen Haaren kämpfen.

Lasst es euch gut gehen, guten Rutsch ins neue Jahr und viel Liebe

Claudine

Folge:
Claudine

Claudine: IT Manager, Blogger, Fotografin aus Leidenschaft

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